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    Ein Rock zu Leonhardi – Trachtenrock selber nähen

    In meinem Beitrag über die Tölzer Leonhardifahrt habe ich ja schon erwähnt, dass ich mich trachtenmäßig dem Landleben ein wenig angenähert habe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass ich sehr wohl Tracht besitze. Das trägt man in München genau einmal im Jahr: Firmenausflug Oktoberfest. Oder – für die ganz Harten – Starkbierfest Nockherberg. Dabei ist der Landhauschick ein weit gefasster Begriff. Von Plastik-Dirndl-Grauen bis hin zu den Must-Haves der ersten Herbsttage. Also: ein modisch weit gefasster Begriff. Ich habe ein wenig herumüberlegt…. Für mich war dann aber schnell klar: ein Rock muss her. Nicht zuletzt deswegen, weil die Rockmacherin hierzulande große Wellen schlägt, aber ihre ganze Kollektion eine Preiskategorie erreicht,…

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    Das Kleid meiner Träume: Nähen mit der Overlock

    Diesmal ist es so, wie ich es wollte. Ein Kleid, dass ich einfach gerne trage. Schlicht, modisch, schwerer Jersey, Kapuze und Taschen. Dabei habe ich mich an verschiedenen Verziehrungsstiche meiner Overlock versucht. Flatlock Eine Flatlock verbindet zwei Stoffteile. Auf der einen Seite ist der Ober- und Unterfaden zu sehen, allerdings ist der Faden, der mit der Nadel genäht wird, so *locker* eingestellt, dass sich dieser beim Auseinanderziehen zu einer Art *Treppenmuster* entsteht. Man muss den Stoff also rechts auf rechts legen. Ich sehe den Stich oft bei industriell hergestellten Kinderkleidern. Biesen Biesen sind abgesteppte Falten, die meistens bei Blusen oder eben auch bei Trachten verwendet werden. In Jerseypullovern findet es…

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    Eine Stunde für ein selbst genähtes T-Shirt

    Lange hatte ich diesen Stoff herumliegen und habe nach Schnittmuster dafür gesucht. Lange. Das Problem war, dass ich nicht sehr viel Stoff hatte, aber zu viel, um ihn vollständig zu ignorieren. Irgendwo in den Tiefen des Netzes habe ich das One hour top von fancy tiger crafts gefunden. Ein glücklicher Fang. An einem Abend war es genäht. In der DIY-Sprache ist das tatsächlich eine Stunde. mit Bündchenstrick habe ich die Bündchen an Arm, Hals und Hüfte angenäht. Dabei rechnet man mit einer Länge von 0,7 X *Lönge des anzunähenden Teils* plus 2 cm Nahzugabe. Das Ganze zu einem Schlauch zusammennähen und dann das Bündchen so herumziehen, dass es passt. Hier…

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    Die DIY 20-Minuten-Palazzo-Hose

    Aus meinem Stoffvorrat habe ich noch einen roten Jersey hervorgezogen. Gerade richtig für folgendes Projekt: Okay, es hat bisschen länger gedauert als 20 Minuten. Und so, wie der Stoff fiel, war er mir bisschen zu kurz unten. Deswegen habe ich kurzerhand einen dünnen, durchsichtig Stoff aus dem *Tücher*vorrat meiner Jungs genommen (ein Spielzeug, dass ich ihnen mal als Babys genäht habe…so durchsichtige dünne Tücher) und ihn drangenäht. Ein bisschen eng ist sie geworden, aber der fette Vogel is ja noch auf dem Weg…insgesamt ein nettes kleines Projekt für heiße Tage und das Tutorial war auf jeden Fall gut zu folgen. Ein RUmS zum heutigen Donnerstag…

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    Wie man eine Tasche mit Bügelverschluss selbst näht

    So, nach monatelanger Nähabstinenz im Blog mal wieder ein paar Zeilen zu den aktuellen Projekten. Ein Projekt war eine Tasche zu einem Kleid anlässlich der schon mal erwähnten Hochzeitsfeier. In einem kleinen Nähladen (wie romantisch, stimmt aber tatsächlich) habe ich einen Bügelverschluss erworben und eine nett gemeinte, aber völlig kurz geratene handschriftliche Erklärung zur Herstellung einer Tasche dazu mitbekommen. So weit, so gut. Es war trotzdem try and error. Eigentlich ist es aber sehr simpel. Der Trick ist, dass man den Bügel auf ein Stück Papier legt und genau 30 Grad dreht. Dies ist dass die Öffnung des Bügels. Gut wäre es dann, wenn man dann auch noch nur bis…

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    Socken ohne Ferse und Zehen, neudeutsch Yogasocken – wtf?

    Das Stricken im November geht fröhlich weiter. Diesmal habe ich versucht, Socken für das durch kühles Wetter eigentlich zu unterbrechende Tragen von flipflop-ähnlichem Schuhwerk ein Schnippchen zuschlagen – und diese mit zehenlosen Socken eben weiter tragen zu können. Meine Quelle, wie schon in diesem Artikel erwähnt, Drops Design – komplette kostenlose Anleitung hier. Ich habe aber nicht das dafür vorgesehene Garn verwendet, sondern 6-fädige Regia Sockenwolle. Im Laden meines Vertrauens erworben, gibts aber überall. Leider stimmt die Nadelstärke nicht ganz zur Wolle, was man am unregelmäßigem Maschenbild bisschen sieht (ok, ICH sehe es), aber durch das ganze eher rustikale Flair gefällt mir das diesmal sogar. Die Vorlage ist ideal für…

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    Endlich ein Me Made Mittwoch – der Trenchcoat aus Ottobre Design 2/2014

    Schönheitsnähte, Knöpfe und widerspenstiges Futter – der Trenchcoat ist endlich ausgehfertig. Ich fühle mich darin ein bisschen wie ein Bürcherregal-General. Der Stoff ist von hier – ein Gobelin für Möbel und Dekor ;-). Der Futterstoff ist Valentina, handelsüblich. Paspeln, Weitenfalte und Epauletten wurden ja in diesem Blog schon mal voller Erstaunen erwähnt. Vor allem die Epauletten haben es mir seither angetan. Ich beobachte die Menschen auf der Strasse und stelle fest, dass Männer oft sportliche Jacken tragen und es Frauen sind, die auf militärische Überreste stehen. Dieser Mantel hat seine Zeit gebraucht, ich habe einen Abnäher im Futterstoff falsch aus der Zeitschrift übertragen und deswegen war das Einnähen ein ganz…

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    Epauletten, Weitenfalte und andere neue Nähwörter

    Manchmal begegnen mir beim Nähen Wörter, die ich noch nie gehört habe – Weitenfalte, Paspeln, Epaulette. Die Weitenfalte wollte ich schon als seltsame Umschreibung einfach ignorieren, aber meine Mutter sagte, dass man beim Futter eine Falte einnähen muss am Rücken entlang, da das Futter nicht nachgibt. Ich bin also völlig fasziniert zu meiner alten H&M-Cordblazerjacke und habe sie gefunden – die Weitenfalte. Leider habe ich nicht sehr viele klassisch gefütterte Jacken, aber immerhin – eine Weitenfalte gehört zu meinem Kleiderschrank. Paspeln war mir dagegen schon im Ohr, aber erklären hätte ich es nicht können. Eine Paspel ist ein Zierband, dass am Rand eines Stoffes oder eher zwei Stoffen zweidimensional (also…

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    Hot Pants mit japanischer Stickerei

    Shasiko – kleines Reiskorn – ist eine Sticktechnik aus lauter Vorstichen mit dickerem Garn. Im alten Japan wurden damit Kleidungsstücken mit geometrischen Mustern verziert. Es sollte an Reiskörner erinnern. Ich hatte vor Jahr und Tag die Ehre, einen Kurs von Susan Brisco zu diesem Thema zu besuchen. Briscoe ist eine britische Quiltkünstlerin mit klaren Hang zu japanischem Design, eine stille, freundliche Frau mittleren Alters. Sie hat einen Haufen wirklich wunderschöner Bücher geschrieben. Gerade die Verbindung zwischen dem japanischem und dem amerikanischem Stil interessiert mich, wurde bereits hier mal versucht, umzusetzen. Ich habe heute eine alte Jeans genommen, die Beine abgeschnitten, den Schnitt begradigt mit einer Overlocknaht und dann das alte…