Krippenkinder haben es besser

Jede Mutter kennt den Satz der fremden alten Frau auf der Straße, die ungefragt in die Backen des Kindes zwickt und bedauerlich/vorwurfsvoll/mitleidig seufzt: So früh schon in der Krippe? Auf twitter begegnen mir manchmal Kommentare dazu, aber auch auf Facebook habe ich auch unter jüngeren Mütter schon die Diskussion über Krippenkinder verfolgen können.

Krippenkinder werden ganz schnell mit den berufstätigen Müttern in Verbindung gebracht. Der Mami ist der Job halt wichtiger als das Wohl des Kindes. Dabei wird automatisch davon ausgegangen, dass es den Kindern daheim besser gehen würde als in Betreuung. Diese Annahme ist so fest im gesellschaftlichen Bild verwurzelt, dass ich – als ich jung und dumm und kinderlos war – dieses Bild gar nicht hinterfragt habe.

Mein erste Begegnung mit einer Kinderkrippe war in meinem Sozialem Jahr. (Ein Freiwilliges Soziales Jahr in eine einjährige freiwillige soziale Arbeit, die man unter der Schirmherrschaft eines dafür zugelassenen Trägers in verschiedenen Einrichtungen leisten kann, es ist für Jungendliche bis 27 Jahre). Ich war dort 6 Monate als Hilfskraft einer Gruppe zugeteilt, danach war ich 6 Monate in einem Kindergarten. Ich habe für mein Leben gelernt.

Die Kinder waren in meinen Augen sehr klein und ich hatte noch nie etwas mit Wickelkindern zu tun. Ich war der Meinung, dass das alles arme kleine Wohlstandsbabys waren, deren Mütter in ihren Anwaltsjobs was Großes reißen wollten und ihre Kinder für das Familienphoto zu Weihnachten brauchten.

Oh shit ….lag ich falsch.

Diese Kinder waren in einer großen Gruppe, sie waren ihren engen Wohnungen entflohen und rasten um die Ecken. Sie lernten von den „älteren“ Kindern und waren frei von den hyperemotionalisierten Müttern. Ich erkannte: Diesen Kindern geht es besser hier als den Einzelkindern daheim. Kinder brauchen Kinder. Früher (das sagenumwobene stets bessere früher) ließ man die Kinder auch in ihren Gruppen alleine, genau das machen diese Frauen jetzt auch. Krippenkinder sind für mich Menschen, die es gelernt haben, aufzustehen und die ersten eigenen Schritte machen. So um die 1 Jahr herum.

Als meine Kinder geboren wurden, war mir klar, dass ich ihnen das auch ermöglichen wollte. Ich wollte auch, dass sie früh Teil einer Gruppe sind und am liebsten wäre es mir, wenn wir auf einem Bauernhof leben würden und alle Kinder zusammenkommen und ich abends eine Glocke läute und meine Kinder nach Hause stapfen. 

Aber ich lebe in einer Stadt und wenn ich hier eine Glocke läuten würde, dann kriege ich echt Ärger mit den Nachbarn.

Also, ab in die Krippe.

Meine Kinder wurden ein Jahr alt und ich tat mir schwer, sie abzugeben. Ich tat mir schwer, weil es der erste kleine Abschied ist, der letztendlich dazu führt, dass sie erwachsen werden. Ich entschied mich dafür, sie nur zwei Tage in der Woche in eine Einrichtung zu geben.

Ich kenne also beide Seiten, die Seite der home-alone Mutter – die Seite der Krippenmama.

Als meine Kinder zwei wurden, war ich sowas von heilfroh um die Krippe. Meine Kinder haben Beziehungen ohne mich, sie setzen sich durch ohne mich, sie streiten ohne mich, sie feiern ohne mich. Ihr Bild hängt an der Wand und eine Tasse trägt ihren Namen. Nicht für mich ist das wichtig, sondern für sie. Sie kommen aus der Alleinherrschaft der Mutter oder des Vaters, die sagen, was richtig und was falsch ist. Sie brauchen die Erzieher, die ihnen ohne emotionale Hyperbindung ihre Grenzen aufweisen. Sie brauchen die anderen Kinder, von denen sie andere Sachen lernen. Sie brauchen den erweiterten Horizont.

Wenn es nach mir ginge, würden wir den ganzen Tag am Spielplatz hocken, ihr wisst das. Aber es wäre egoistisch von mir, ihnen diese Welt vorzuenthalten.

Ich finde es schade, dass die Krippe von 9 bis 17 Uhr geht. Ich fände es total cool, wenn sie dort auch mal übernachten könnten. Ein Abenteuer mit Snack und Geschichten. Nicht jeden Abend, nicht jede Woche, aber die Krippe ist in unserer Gesellschaft eng mit der arbeitenden Mutter verbunden und die hat Bürozeit.

Ich wünschte, dieses Bild würde aufbrechen und es würde wieder mehr in der Diskussion um die Kinder gehen. In meiner utopischen Welt sind Krippen die Gesellschaft der Kleinkinder. Ohne die Übermacht der *Großen* im Kindergarten. Ohne die *Mama*, die sofort angerast kommt, wenn man was braucht. Es sind Orte für die Eroberung der ersten Selbstständigkeit, die Entdeckung neuer Spiele. Es ist die erste Identifikation außerhalb der Familie, der erste Platz in der Gesellschaft.

Alle halbe Jahr muss ich in der Krippe antanzen und es werden mit mir die Entwicklungen der Kinder besprochen. Manchmal rege ich mich auf, aber meistens habe ich einen dicken Zettel mit Spielen, die sie jetzt kennen. Mit Eroberungen, die sie gemacht haben. Mit Liedern, die sie singen. Dieser Zettel ist meine Inspiration.

Ich bemerke, dass die Mütter um mich herum, deren Kinder nicht in die Krippe gehen, versuchen, diese Situation irgendwann nachzustellen: Oma-nachmittage, Play-Dates, Spielgruppen. Obwohl die Krippenmamis als die Rabenmütter gelten, versuchen die Heiligenmamis die Krippensituation nachzustellen? wtf?

Aber so ist es und das liegt daran, dass das Vorurteil einer Krippe gegenüber nur eine leere Hülle ist.

Wenn einer meiner Söhne krank ist, dann geht der andere trotzdem in die Krippe. Ich lasse sie nicht daheim, weil ich daheim bin. Ich bin froh, dass er sich ohne seinen Zwillingsbruder in einer Gruppe behaupten kann. Ich bin froh, dass er glücklich ist. Der andere hockt dann traurig auf meiner Couch. Ich habe kurz das Gefühl für ein Einzelkind und kann mir nicht vorstellen, dass es da draußen ernsthaft Menschen gibt, die glauben, dass es für Kinder geil ist, wenn sie den ganzen Tag alleine spielen oder mit einer Erwachsenen. Jeden Tag, immer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer das für sein Kind will. Wir essen zusammen, alleine. Wir gucken ein Buch an, alleine. Wir gehen raus, alleine. Die Einsamkeit der Großstadt wird deutlich.

Ab September gehen sie 5 Tage die Woche in den Kindergarten und mir graut schon. Nicht für sie, für mich. Werde mir dann wohl einen Job suchen, der mich nicht vereinsamen läßt und mich beschäftigt bis sie wieder nach Hause kommen.

Eine Mutter ist kein weiter Horizont, nur die Welt ist es.

Hier also meine ultimativen Thesen zur Krippe:

1. Fangen Kinder an zu laufen, sind es keine Babys mehr und sie brauchen andere Kinder. Und Mami sollte sich umdrehen.

2. Krippen sind für Kinder da und nicht für Eltern. Fuck the Bürozeiten. Orientiert euch an der Abenteuerlust der Kinder.

3. In der Krippe können Kinder an der Gesellschaft teilnehmen. Sie lernen es im Kleinen.

4. Mami ist nicht die erste Wahl beim Spielen. (Sorry, is so)

5. Ein distanzierter pädagogischer Blick auf die eigenen Kinder hat noch niemandem geschadet.

6. Wenn Kinder in die Krippe gehen, können in der Zeit beide Eltern arbeiten gehen. Nicht umgekehrt sollte das Bild in der Gesellschaft sein.

7. ICH würde meine Kinder in die Krippe geben, auch wenn ich keinen Job hätte, wenn das denn ging…

8. Der einzige Nachteil: Meine Söhne fangen früh an, Freundinnen zu haben.

9. Kinder essen alles in einer Gruppe mit anderen Kindern. Sie schlafen und räumen auf. Erholsam auch für Kinder, wenn der pädagogische Kampf nicht immer gleich mit Liebe zu tun hat.

10. All zu viel ist ungesund: all zu viel Krippe, aber auch all zu viel Home-alone. Eine perfekte Mischung für sein Exemplar zu finden, ist die Aufgabe. Dies kann eben nur eine Mischung sein. Ich habe Kinder gesehen, die am BESTEN 5 Tage die Woche in die Krippe gehen. Ich kenne Kinder, die am besten mit 1,5 Jahren gegangen wären. Ich kenne Kinder, die mit 2 Jahren abdampfen sollten mit den anderen Kindern. Ich kenne Kinder, die ihren ersten Geburtstag mit den anderen feiern sollten.

Krippen sind teuer, starr und Mami muss auch Geld verdienen. Das ist aber gesellschaftlich gesehen nur sekundär. Ich will, dass die Krippe für sich steht und die Gesellschaft einsieht, dass Kinder andere Kinder brauchen. Ich habe keinen Bock mehr, zu hören, dass Krippen die egoistische Wahl von Karrierebitches sei. Die meisten modernen Mütter in meinem Umfeld sind overprotectiv und die Käseglocke der Babyzeit bis 3 Jahre ist viel weniger „wie früher“ als die Clique in der Krippe, die um den großen Tisch herum eine Geschichte hört.

Wenn also noch mal eine alte Frau eurer Kind in die Backen kneift und bedauernd sagt: So früh schon in der Krippe? Dann sagt: Gott sei Dank, sonst wär der arme Tropf ja den ganzen Tag alleine. 

 

 

Bildquelle: pixabay

10 Kommentare

  1. Wie schön: Endlich eine Wortmeldung für die Krippe.
    Ich habe meine Kinder ab ihrem ersten Geburtstag in die Krippe gesteckt. Vollzeit. Auch wenn ich nicht immer einen Job hatte.
    Zum einen, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, einen Job zu bekommen.
    Zum anderen, damit es für die Kids mit dem Job nicht noch eine Umstellung gab, sie also von vornherein mit Vollzeitbetreuung klarkommen.
    Und – als Hauptgrund – weil ich das was die Gruppe in der Krippe leistet zu Hause und allein gar nicht leisten kann. Das geht beim Essen-weil-es-alle-essen los, geht bei den Regeln im Umgang mit anderen Kindern weiter und hört nicht damit auf, dass man selbst ja auch am liebsten von jemandem lernt, der auf Augenhöhe ist. Selbst wir Erwachsenen lernen ja lieber mit und von Menschen, die selbst auch noch lange nicht perfekt sind und eben nicht grundsätzlich über uns stehen.
    Und nicht zuletzt braucht es Nerven, wenn man immer nur, also wirklich tagein tagaus 24/7 Mutter ist. Nerven, die man eben nicht immer hat. Außer, man hat das sprichwörtliche ganzes Dorf als Erziehungs- und Beschäftigungshilfe – dann tut es die Krippe aber auch.

    LG Tina

  2. „Diese Annahme ist so fest im gesellschaftlichen Bild verwurzelt“ – das Lustige ist doch, dass diese Wurzel noch keine 100 Jahre alt ist. Vor der modernen Industrialisierung des Haushalts mit Staubsauger und allem Pipapo war die tägliche Arbeit der Hausfrau absolute Knochenarbeit, wenn sie nicht sogar draußen auf dem Feld mit anpacken musste. Kaum eine Frau hatte früher (und das Früher ist noch nicht so lange her) Zeit, den ganzen Tag ihre Kinder zu betüddeln. Da waren die Kinder allein, vielleicht bei Nachbarn, bei der Oma oder sonstwo. Aber es gab sicher nicht viele Einzelkinder, die den lieben langen Tag alleine mit der Mama gebastelt haben. Höchstens reiche Einzelkinder allein mit ihrer Gouvernante.
    Home-Mums sind ein Wohlstandsphänomen. Und die alten Omas, die die Kinder heute bemitleiden, hatten ganz sicher keine Kindheit, so wie sie das heute verlangen.

  3. Interessanter Beitrag, ich als Nichtmutter habe mich mit dem Thema noch nicht beschäftigt … bringt mich zum Nachdenken, danke dafür!

  4. Ein sehr schöner Artikel, der einige dumme Vorurteile beseitigt. Schade, dass Du ein anderes zementierst: Dass Einzelkinder es schlechter haben, nicht allein sein wollen, unter der vielen Zeit mit den Eltern oder Erwachsenen leiden. Das ist genauso Quatsch wie, dass Krippenkinder nur von den Eltern weggegeben werden, damit die mal ihre Ruhe haben. Ich zumindest war ein Einzelkind, das weder ständig seine Mama zum Spielen brauchte oder wollte, noch Lust auf andere Kinder hatte. Ich hab‘ das auch mal hier verbloggt, schon länger her (http://dasalte.e13.de/2012/05/14/das-leben-ist-kein-kindergarten/). Vielleicht bin ich ein Einzelfall, aber ich glaub’s nicht.

    • Sehe ich ähnlich.

      Erstmal das: Ich bin auch „pro Krippe“ und – auch wenn ich kinderlos bin – unterstütze den Gedanken, dass Kinder andere Kinder brauchen und dass dieses Miteinander in der Gruppe und auch der Bezug zu anderen Erwachsenen sinnvoll ist.

      Dennoch sollten die Familien, die ihre Kinder nicht früh in eine Krippe geben, genauso wenig verurteilt werden wie diejenigen die es machen. Jede Familie sollte das Modell finden, das für sie richtig ist. Und nur weil ein Kind nicht mit 1 Jahr in die Krippe geht, heißt das ja nicht, dass es zuhause isoliert mit der Mutter sitzt und niemals andere Kinder sieht oder niemals an irgendwelchen „Gruppenaktivitäten“ für Kinder teilnimmt. Der Großteil meiner Generation ist so aufgewachsen: Mutter zuhause, Kindergarten erst ab 3 Jahren. Wir waren nicht einsam und sind auch nicht bekloppt geworden ;)

    • fadenvogel

      29. April 2015 at 21:23

      Ui, da muss ich jetzt mal darüber nachdenken. Einzelkinder oder Geschwister – das sind für mich Elemente, die irgendwie außerhalb stehen. Die Diskussion ist für mich ähnlich absurd, wie wenn man fragen würde, ob ich lieber ein Jungen oder ein Mädchen hätte. Irgendwie ist das Leben halt so wie es ist. Weder besser noch schlechter. Manchmal stehe ich mit einer anderen Zwillingsmutter zusammen und wir unterhalten uns flüsternd darüber, wie es wohl wäre mit einem Kind. Stellen Vorteile fest, ohne uns eines der Kinder wegzuwünschen. Stellen Nachteile fest, ohne es wirklich genau zu wissen.

      Im Großen ist mein Eindruck aber schon, dass Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren gerne mit anderen Kindern zusammen sind. Wie sich das noch alles entwickelt, werde ich sehen.

      Manchmal trennen wir sie bewusst, damit sie als Einzelpersonen mehr wahrgenommen werden oder auch sich selbst wahrnehmen können.Aus diesem Grund werden sie auch im Kindergarten in zwei unterschiedliche Gruppen gehen.

      Da ich selbst aber sehr gerne alleine bin, werde ich diese Element „Alleinsein“ bei meinen Kindern wohl mehr beobachten. Danke für den Hinweis.

      • Also, ich kann das mit den Einzelkindern nicht bekräftigen. Ich bin als Einzelkind mit einer Hausmama aufgewachsen und hätte mir nichts mehr gewünscht als gleichaltrige Geschwister. Klar hat man ab und zu mit den Kindern aus der Nachbarschaft gespielt. Aber die meiste Zeit war man eben doch ziemlich alleine. Meinem Kind wünsche ich das nicht.

  5. Ich finde es auch extrem wichtig, den Kindern die Chance zu geben, sich ab und zu ohne Eltern behaupten zu können. Ich erhole mich körperlich und mental, wenn meine Kinder für ein paar Stunden in der Kita sind und hole sie mit großer Freude ab! Diese Stunden der Ruhe, Stille und Einsamkeit brauche ich total!
    Viele Grüße, Dominika

  6. Zwei Gedanken:

    1. Wir reden hier über KRIPPEN, in denen die Kinder nur bis zum 3. Lebensjahr sind, dann kommen sie in den Kindergarten. Nachdem sich KEIN mental normal gearteter Mensch an sein Leben vor dem 3. Lebensjahr erinnern kann (allerhöchstens mal kleine Einzelszenen, die aber kaum Aussagekraft für dein damaliges Leben generell haben!), ist es müßig sich selbst als Beispiel zu bringen.

    2. Wie wir immer wieder feststellen, sind alle Menschen grundverschieden – hat nämlich auch was mit Erziehung und Umfeld zu tun. Der eine genügt sich selbst, der andere langweilt sich alleine. Ist halt so.

    Fazit: Manch negativer Mensch würde jetzt sagen „Wie man es macht, man macht es falsch.“ Ich finde treffender „Wie man es macht, man macht es richtig!“.

  7. Muss vorausschicken: Das Kiddo beginnt am Montag mit der Krippe, dann ist es 15 Monate alt. Wir finden das gut und richtig und ein bisschen aufregend:

    Aber: Wir haben sie auch schon vor 3 Monaten wieder aus der Kita rausgenommen, weil wir nach 2 Wochen Eingewöhnung einfach kein gutes Gefühl bei der Sache hatten. Nicht bei den Erziehern, nicht beim Drumherum. Und haben wieder von vorn mit der Suche begonnen.

    Ich bin ganz bei Dir, wenn Du sagst: Jeder muss für sich die passende Lösung finden. Unsere Tochter ist eine, der es bestimmt gut gefällt, jeden Tag unter anderen Kindern zu sein. Ich kenne aber auch zwei Kinder aus unserem Freundeskreis, die hätte ich im Leben nicht mit 12 Monaten in Betreuung gegeben. So schüchtern und ängstlich waren die. Beide sind erst mit 1,5-2 Jahren in die Kita gegangen – konnte ich absolut verstehen.

    Ich bin gespannt, wie sich das Loslassen anfühlt…ich dachte immer, das wäre kein Problem für mich. Jetzt naht der Montag, und ein bisschen Bammel habe ich doch. Verrückt.

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