Die Lehre des Blauen Pferdes

#MontagskommentarIn dieser Woche war der Terror eines meiner Hauptnewsfeed und er rückt immer näher an die Orte heran, an denen ich selbst schon einmal gewesen bin. Ja, ich lese viel über Tunesien dieser Tage und bei meinem lapidaren Grexit-Wort-Entwurf bleibt mir auch ein Kloß im Hals stecken…

Gott sei Dank war auch die Queen da und zwischendurch überreicht Herr Gauck ihr ein Gemälde. Ein Blaues Pferd.

Über Kunst läßt sich bekanntlich streiten und das Bild wirkt auf mich tatsächlich nicht wie das Nonplusultra des Geschmacks, aber die Künstlerin postet Gelassenheit auf ihrer Facebook-Seite:Guten Morgen liebe Welt, ich werde immer wieder gefragt, warum mir dieser „Shit Storm“ nichts ausmacht. Ehrlich gesagt, lebe ich nach dem Motto „Unrat soll man vorbei schwimmen lassen“.

Wenn mir das mal mit der Welt diese Woche auch gelänge.

2 Kommentare

  1. Die Lehre des blauen Pferdes? Über Kunst lässt sich eben doch streiten…
    Hätte die Queen positiv reagiert, wäre der Künstlerin nun ein erfolgreiches Künstlerleben beschieden worden. Hätte die Queen sich einfach nur höflich bedankt, wäre das Geschenk gar nicht groß besprochen worden.
    Ich persönlich würde mir dieses Bild auch nicht unbedingt ins Wohnzimmer hängen wollen, aber das gilt auch für die Erzeugnisse manch eines hoch gelobten Künstlers…

    • fadenvogel

      30. Juni 2015 at 20:06

      Ich glaube, sie ist dadurch jetzt schon erfolgreich. Wenigstens wage ich diese These aus den Facebook-Posts zu lesen…aber es hagelt auch Häme. Künstler wollen im Schnitt aber polarisieren…

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