On the road: Ravensburger Spieleland. Kinderferien 2 von 5

Von Lindau ist es nur ein Katzensprung zum nahe Ravensburg gelegenen Spieleland – so heißt ein echt großer Freizeitpark, den der große Spielehersteller *Ravensburger* dort angelegt hat.

Seit diesem Sommer kann man dort auch übernachten – entweder in so kubushaften Holzhäusern oder in sogenannten *Forscherzelten*. Das war also unsere zweite Station. Über Preise reden wir da aber lieber nicht. Dafür eher darüber, wie großartig dieser Park ist. Die Zielgruppe ist ganz klar jüngere Kinder – 4jährige können schon eine Menge machen.

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Auch mal ohne die Eltern ein bisschen herumpaddeln, zum Beispiel. Der Park ist so groß und in verschiedene Themenbereiche unterteilt, dass ein Tag gar nicht ausreicht, um alles zusehen. Wir haben vier Stunden gebraucht, um einmal rumzulaufen. Deswegen rechnet sich das *Übernachten* doch wieder, weil man zwei Tage Eintritt damit inklusive hat.

Viele Fahrgeschäfte sind auf Spielen ausgerichtet und gar nicht so sehr auf Action. Manche Spiele erkennt man wieder. So gibt es viele Stationen und Spielplätze, bei denen man Riesenpuzzles machen kann. Oder einfach nur sehr sehr lange rutschen.

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Die beliebteste Attraktion für unsere Kinder war die Fix & Foxi– Raketenbahn im Abenteuerland. Ich kenne noch die alten Fix &Foxi – Comics und als ich mal so 12 jährige vor mir in der Schlange fragte, ob ihnen die Figuren überhaupt was sagen, da kam ich mir alt vor. Die hatten nämlich keinen Plan, wer Fix & Foxi sind. Und als ich wie die alte Tante von der Parkbank erklärte, dass des mal ein Comic war, den vorzugsweise Omas mitgebracht hatten, haben die mich angeguckt wie Mondkälber. Nun gut, als Raketenbahn wahrgenommen zu werden – es gibt schlimmere Comicschicksale aus den 80ern.

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Die Spiele sind sehr unterschiedlich. Mal kann man einfach nur in einem Loch buddeln – wie hier im Abenteuerland. (Der erste rosa Bagger, den ich je gesehen habe. Mein Gender-Herz hüpfte)

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Das war mein persönliches Lieblingsspiel. Ein riesiges Memory, dass mit vier Hubschrauber gespielt wird. Bei einem richtigen Tipp geht der Hubschrauber in die Höhe, bei einem falschen senkt er sich ab. Gestartet wird von einer mittleren Position. Der Hubschrauber ist aber sehr eng – klar, er ist für Kinder gemacht.

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Beim Schnecken-Scooter für Kinder ab 3 oder 4 Jahren bleiben die Eltern draußen. Manchmal ist auch ein Höchstalter angegeben. Damit die 12jährigen Wichtigtuer-Pubertier-Säcke den Mäusen nicht den Spaß verderben.

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Ihr seht, viele Fahrgeschäfte sind eigentlich Spiele. Hier muss man als Team das Feuerwehrauto bis nach hinten fahren, dann rausspringen und den *Brand* löschen. hinterher wieder zurück fahren. Viele Spiele gehen auf Zeit und Highscore. Eigentlich unmodern, weil der Spieltrend eher in Richtung *Wir gegen das Spiel* geht. Also eher Teambildung und so. Aber der ganze Themenpark hatte so viele schöne Ecken, dass ich fleißig gegen den Highscore angekämpft habe.

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Zwei Sachen sind mir aufgefallen: das Eine ist die echt super Altersangabe, die vor jeder Attraktion steht. Die Mitarbeiter achten auch darauf, dass sich keiner durchmogelt.

Das ist das positive.

Das absolut Negative ist das Essen. Eine lieblose Fast-Food Pampe. Überteuert und fettig. Im Park selbst und auch im Feriencamp. Beim Übernachten konnte man ein Büffet dazu wählen. Da gibt es auch so ein Restaurant. Das Essen sah im Vorbeigehen besser aus, aber 25 € pro Person und die Kinder 9 € pro Kind. Ohne Getränke. Total übergeschnappt. Und alternativlos. Es gibt auf dem Gelände dann auch nix anderes.

Die Schwaben sind da pragmatisch und schleifen ihre Kühlbox in den Park. Die essen dann höchstens einen frischen Crepes für 3 €. Alles andere wird mitgebracht. Das kann man auch wirklich nicht anders machen. Da wir aus Lindau von einer Jugendherberge gekommen sind, wäre das für uns auch kein Thema gewesen. Ich werde mir jetzt angewöhnen, immer etwas zu essen mitzunehmen, wenn ich in einen Freizeitpark gehe.

Ds Übernachten war spannend. Eine echt schöne Anlage mit frischen Duschen und Betten. Modern, spartanisch, kindgerecht.

spieleland-uebernachten

spieleland-forscherzelt

1 Kommentar

  1. Wir waren letztes Jahr auch in Lindau zum Campen, mir hat ja der idyllische Campingplatz im Montafon ja besser gefallen als die Riesenanlage am Bodensee, schade, dass ich das mit Ravensburg nicht am Radar hatte.

    Die rosa Bagger sind ja cool – mein Sohn fährt ja das rosa Laufrad von der Schwester und sein Freund ein voilettes. Wir als Mutter sind ja ziemlich stolz, den Kids ists egal, Hauptsache die Klingel ist laut.
    Lg

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