T-Shirt für die Jungs oder 3 Tipps beim Nähen von Kinderkleidung

Zugegeben, ich habe wirklich schon eine Menge Kinderkleidung genäht, aber das macht mich noch lange nicht perfekt. Man kann immer etwas lernen, man ist stets mit einem Detail zufrieden und mit einem anderem nicht. Trotzdem habe ich über die Zeit ein paar Tricks gesammelt. 

Raglan-Shirt mit kurzen Armen

Schnittmuster ist von Pattydoo Shirt „Leo“

Tipp 1 : Welches war nochmal das Vorderteil?

Einer meiner Lieblingsfehler ist das wilde Durcheinanderbringen von Vorderteilen und Rückenteilen. Deswegen habe ich mir angewöhnt, eine Stecknadel oben anzubringen und zwar immer am Rückenteil. 

Da ich ja manchmal für meine Zwillinge in Serie nähe, weiß ich dann zumindest schon mal immer, wenn ich ein Teil mit Stecknadel oben in der Hand halte: das ist das Rückenteil. 

Tipp 2: Ärmel verwechseln

Nachdem ich nun immer das mit dem Rücken- und Vorderteil hinbekommen habe, bliegen noch die Ärmel zum verwechseln übrig. In den meisten Schnittmustern soll man diese mit entweder einem oder zwei „Knipsen“, d.h. Einschnitte an den entsprechenden Teilen zuordnen können. Da ich diese Markierungen nicht notwendig finde und auch ohne zurechtgekommen bin, achte ich jetzt beim Ausschneiden des Schnittmusters schon darauf, was später wo hin gehört. 

 

Beim Zuschneiden stecke ich dann an die Seite, die später zum Rückenteil gehört, wieder eine Stecknadel. 

Stecknadelnmarkierung heißt also für mich: ist am Rücken. 

Tipp 3: Passendes Bündchen?

Ein Bündchen aus Bündchenware macht ein Shirt automatisch „kindlicher“, deswegen nähe ich an die Shirts der „großen“ Jungs gerne ein Jersey-Bündchen. Bündchenware kann einen auch farblich manchmal fertig machen, weil zu manchen Stoffen nichts zu passen scheint. 

Das Halsbündchen bei diesem Schnitt habe ich mit einem Spezialfüßchen für Coverstiche (Ein Bandeinfasser) genäht. Das nächste Mal werde ich es für straffer nehmen. Man lernt nie aus….

Wenn nichts zu passen scheint, ist ein manchmal auch witzig, absichtlich die Komplementärfarbe zu verwenden. Zu einem grünen Shirt ein sattes Rot? Sieht viel besser aus, als ein anderer grüner Ton. 

 

Was habt ihr für Tricks entwickelt über die Zeit? Oder welche Fehler macht ihr wirklich immmmer wieder? 

Dieser Beitrag wird verlinkt zum Creadienstag. 

Sabine Rest

Sabine Rest

schreibt auf diesem Blog seit 2014 mal mehr und mal weniger.
Sie lebt mit ihrer Familie zurückgezogen auf dem Land.
Sabine kann besser nähen als backen und wenn schon backen, dann nur Brot.

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