facebook – einen Blog dort einbinden?

Vor ein paar Wochen habe ich mein privates Facebook-Konto deaktiviert.

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Die Gründe dafür waren erst mal, dass ich technische Schwierigkeiten mit einer Email-adresse hatte und diese vollständig entfernen wollte. Das ging nicht so, wie ich mir das erdacht hatte und dann gingen meine Gedanken weiter…ich wollte mal Facebook den Rücken kehren.

Mit der Auflage, dies für mindestens 30 Tage auch zu tun.

Das war im Juni, jetzt haben wir es Ende August. Ich habe noch immer keinen neuen Account erstellt. Es sind also mehr als 30 Tage geworden, so oder so.

Vielleicht, weil ich auch echt gerne hier bin und schreibe. Das ist auch erst so richtig in den letzten Wochen gekommen. Ich habe meine Themen gefunden und schätze den digitalen Zeitvertreib, der mir Raum und Gestaltung gibt.

Einen Blog zu schreiben ist aber auch manchmal eine sehr einsame Angelegenheit. Ich antworte auf Kommentare, die digitalen Spuren verlieren sich wieder im Nirgendwo, manchmal ist auch niemand hier und ich bin in meiner Arche Noah der Gedanken ganz alleine.

Ein Blog an sich möchte natürlich gelesen werden, geteilt werden, es ist ein gutes Gefühl, wenn du etwas schreibst, dass irgendjemandem auch etwas sagt. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es beim Bloggen nur um einen selbst geht. Es geht auch um die Leser, die vielleicht zu der modernsten Form von Freunden werden, die es gibt.

Ich denke, ich hätte gerne eine Verbindung für den fadenvogel für Facebook. Ich habe mir in den letzten Tagen viele Portale angesehen, die für das Verbreiten für Blogs geschaffen wurden. Ich mag bloglovin. Ich glaube aber auch, dass es mehr ein Austausch unter Bloggern ist. Ich mag blog-connect irgendwie gar nicht. Ich verstehe das Prinzip des Blog-Zugs nicht wirklich…und ich glaube, dass gerade Nicht-blogger Facebook zum folgen schätzen (oder nicht?)

Facebook ist für mich zu etwas anderem geworden. Ich habe mich hier entschlossen, ein Stück meiner Selbst dem Internet zu geben. Ob jetzt Facebook dazu kommt oder nicht, ist nur einer mehr oder weniger.

Ich habe aber auch ein bisschen Angst, dass ich damit von einem Weg abkomme. Welcher Weg das genau ist, weiß ich nicht so wirklich. Ich bin wie immer voller Widersprüche.

Sollte man einen Blog bei Facebook (anhand einer Seite dort) einbinden? Oder ist das Firlefanz?

 

 

6 Kommentare

  1. Liebe Sabine!

    Ja, ein Blog ist eine einsame Sache und manchmal weiß man nicht, ob die Beiträge gelesen werden, zum Denken verleiten oder als uninteressant abgestempelt werden. Eine Verknüpfung mit Facebook ist zu Werbezwecken und Verbreiterung ein sehr guter Ansatz, aber ob sie dann mehr gelesen werden, kann ich dir leider auch nicht sagen :D

    lg C

  2. Ich habe ja sowieso ein Facebook-Fan, weil ich es liebe, alle Sachen, die mich interessieren (von Spiegel Online bis zu meiner Lieblingsband) in einer Timeline zu haben und immer informiert zu sein. Außerdem kann man per Facebook-Gruppe auch prima Leute kennenlernen.
    Zum Sachen Blog: Ich finde schon, dass sich die Fanseite für mich lohnt. Ich habe direkt alle meine Freunde eingeladen und damit zumindest eine gute Basis an „Fans“ erhalten Und jetzt liken natürlich auch meine Freunde immer mal wieder meine Artikel und damit sehen ihre Freunde das auch, dadurch gewinne ich mehr Reichweite. Das finde ich schon sehr praktisch. Und vergiss das Off-Page-SEO nicht! Seine Links irgendwo zu hinterlassen ist gut für Google.
    Du kannst natürlich auch eine Page über einen „leeren“ Account einrichten, den du nur für diese Zwecke nutzt. Der Nachteil ist dann aber natürlich, dass du keine Freunde dazu einladen oder deine Artikel noch mal zusätzlich in deinem normalen Profil teilen kannst.

    • PS: Ich habe gerade mal meine WordPress-Statistik abgefragt: Die meisten Besucher kamen (mit großem Abstand zu Bloglovin auf Platz 2) über Facebook.

      • fadenvogel

        27. August 2014 at 12:49

        Danke, ich denke, dass ich nicht zurückkehren werde, sondern nur einen neuen Account eröffne. Keine Ahnung, ob der wieder so „groß“ wird oder nicht. Ich habe über meinen alten Account auch viele andere Dinge wie meine Hausbau-Seite aus Australien verfolgt. Die vermisse ich schon….

  3. Ich bin privat ein intensiver Facebook-Nutzer und nutze es auch für meinen Blog. Ich denke, es ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man auch mal Nicht-Blogger ansprechen möchte. Da Facebook aber die Reichweiten für nicht zahlende Fanpages intensiv drückt, muss ich zugeben, dass die Seite bisher nicht viel über meinen Freundeskreis hinausgekommen ist. Die wissen aber zum Teil gar nicht, wie man Blogs abboniert und kommen fast ausschließlich über FB. Auch dort in Bloggergruppe Beiträge zu posten bringt Reichweite und neue Leser. Wenn es dir auf der Plattform aber gar keinen Spaß macht, würde ich es lassen. Bloggen ist ja Hobby und wenn du dich hier wohl fühlst ist es auch OK. Oder vielleicht ist ja Instagram oder Twitter eher was für dich? Lg *thea

    • fadenvogel

      27. August 2014 at 12:46

      Twitter bin ich schon, aber auch nur passiv. Habe erst im Zuge meiner Recherche mal meinen Account wieder angeguckt. Finde ich auch nicht so schlecht, dieses Twitter. Instagram ist doch nur für Bilder, oder? Werde ich mir mal auch ansehen, aber nur Bilder sind nicht so mein Thema.

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