Tagebuch

{Samstagskaffee} Trotz bei Kleinkindern – ungewöhnliche Lösung bei Spaziergangsverweigerer

Samstags-PilsEigentlich wollte ich diesen Blog nutzen, um NICHT über meine Kinder sprechen zu müssen, aber die Begegnungen mit Trotz, eigenem Willen und Wut in Zwergengröße treibt mich doch immer wieder zum Erzählen. Ist halt auch ein sehr donnernder Lebensabschnitt, in dem man als Eltern mal ordentlich herausgefordert wird.

Und bevor ich hier verschönte Fotos über Mittagessenrezepte aufschreibe, stelle ich mein Pils zum heutigem Samstagskaffee mit der Vorstellung der (momentanen) Spaziergangslösung.

Rückblick:

Mein einer Sohn hasst spazieren gehen und wirft sich heulend auf den Boden bei dem Thema.

Mein anderer geht brav mit und mag das eigentlich ziemlich gerne.

Trage ich das eine heulende Kind, fängt der andere auch an, getragen werden zu wollen.

Gehe ich mit dem großen Kinderwagen, fehlt mir eine Hand: eine Hand am Kind, die andere am Kinderwagen – ok. Wollen aber doch beide laufen, was mache ich mit dem Kinderwagen? Zum ohne-Hand-laufen sind einige Passagen doch zu autoreich, das ginge nur im Park, aber ganz ehrlich – soo einfach ist es dann auch nicht mit den Wünschen – wenn er laufen will, sollte er laufen.

Beide zurück in den Kinderwagen? Na toll, das Ziel der Übung ist ja, dass sie müde werden, und nicht ich….

Ich habe einen Rollkoffer, schön groß und stabil. Den kann ich auch ohne Kind noch mitzerren und trotzdem gehen beide an der Hand – das Kofferkind, ohne Drama durch die Gegend gerollt – und dann? dann…. doch selber gelaufen, als es die Option gab, immer doch gezogen werden zu KÖNNEN. Auch praktisch: der andere sieht unserem Treiben extrem skeptisch zu. Magst du auch rollen? Nein. Entsetzter Blick…laufen will.

Koffer als Buggy

*grins*

 

4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.