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{creadienstag} Magic loop, Fair Isle und die Nachtigallen….

Nachtigallen SockenNachdem ich den Samstagskaffee mit parentalem Gejammere verbracht habe, muss ich jetzt doch meinen Blog-Blick auf ein paar Höhepunkte meines bescheidenen Daseins richten.

Stricken von Socken

Ja, das ist kein Scherz, ich finde es extrem entspannend, dieses Projekt nachts voranzubringen. Zum Muster und zum Sockenbeginn siehe HIER.

Das sind meine ersten Socken, die ich andersherum stricke. Die Yoga-socken, die ja diesen Hype hier ausgelöst haben, wurden von Bündchen zu den Spitzen gestrickt. Diese allerdings werden von den Zehen beginnend gestrickt.

Ich habe dabei die beiden Socken gleichzeitig auf eine Rundnadel aufgenommen und stricke nun parallel. Es gibt dabei pro Socke eine Vorderseite und eine Rückseite, die auch auf einem normalen Nadelspiel rundgestrickt werden würden. Bei dieser sogenannten Magic loop Methode wird Vorderseite der Socke A, dann neues Knäuel mit Vorderseite Socke B gestrickt, dann die Hinterseite der Socke B und schließlich mit dem anderen Knäuel die Hinterseite von A.

A B B A sozusagen….

Nachtigallen von hinten gesamt

Das Muster hat mich tiefer einsteigen lassen in das Stricken mit mehr als einer Farbe. Es gibt ja da unzählige Techniken, Namen und Traditionen. Ich würde dies hier nach Fair Isle einsortieren.

Das Fair Isle Stricken ist nach schottischer Tradition stets mit nur zwei verschiedenen Farben pro Reihe zu stricken. Die nicht benutzte Farbe wird hinter der verstrickten Farbe lose mitgeführt. Das Strickwerk wird dadurch sehr warm und dick. (Ideale Socken) Im Fair Isle werden mehr als zwei Farben im gesamten Strickwerk verstrickt, aber das ändert ja nichts am Grundkonzept von zwei Farben pro Reihe…

Nachtigallen Blumen hinten

Dieser Beitrag wird nun postwendend an den creadienstag geschickt, eine Linksammlung für kreative Werke veröffentlicht an einem Dienstag. (Passender Tag für diesen Artikel, unaufgeregt, mitten in der Woche einen Blick auf die Weißweinstunden im Leben)

Update: auf den Nadeln…

Washi tape – ein DIY Trend aus Japan

washi tape Material an sichAls ich meine mit Plastikeulen und Geschenkpapier überfüllte Schreibwarenhändlerin nach Washi Tape fragte, guckte die mich mit großen Augen an. Nie gehört. Was soll das sein? Tja, so genau wußte ich das auch nicht. Ich sehe nur, dass das DIY-Netz grad voll davon ist (einfach mal Washi Tape bei pinterest oder google pictures eingeben, dann seht ihr, was ich meine) und wollte selbst mal einen Blick auf den neuen japanischen Trend werfen. In Echt. Aber in Echt gibt es die Reispapiermusterbänder hierzulande noch gar nicht. Also wieder Internet. Ich bekomme also klein gemusterte Rollen in (wie gesagt) Reispapier zugeschickt, die wie Tesafilm zu verwenden sind – wegen dem Material sind sie aber nicht so starr.

Großartiges Zeug.

Meine erste Klebeaktion ist das Bekleben von Kabeln. Apfelkabeln, um genau zu sein. Hat man ja das heute nötige technische Equipment, dann kann es schon mal vorkommen, dass man so an die 10 verschiedene Aufladesysteme beherbergen muss. Nicht zu sprechen davon, dass alle anderen dieselben Kabelschlangen haben und man gerne mal unabsichtlich tauscht oder klaut oder beklaut wird.

Mac kabel in tape

Mac Kabel in tape Detail

Ab damit zum Creadienstag.

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