• Tagebuch

    Mein persönlicher Islam

    Als auf Facebook die Worte „Je suis Charlie“ in meinem Profil auftauchten, konnte ich zunächst nichts damit anfangen. In den Nachrichten wurde mir die Botschaft klar und seither verfolge ich die Ereignisse in Frankreich mit Entsetzen. Je suis Charlie. Unabhängig davon, dass ich Karikaturen nicht besonders schätze und vorher diese Zeitschrift, die in den deutschen Medien als ein Symbol der französischen Pressefreiheit gefeiert wird, nicht kannte. Der schwarze bissige Humor der gezeichneten Satire ist mir ein zu intellektueller Humor, ein zu bösartiger. Ich muss nicht darüber lachen können, aber mein Glaube und mein Sinn für Freiheit halten Kommentare der Zeichner aus, auch wenn sie einen Jesus in kompromittierenden Haltungen zeichnen…