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*I make you a sexy bird* Bericht Woche 4 zu 10wbc mit meinem persönlichem Jojo-Spektrum.

10wbc LoaddayGut,gut, jetzt sind es also vier Wochen mit der Strategie von 10-weeks-body-change, kurz 10wbc…

Nach dem ich gestern schon so allgemein die Flügelchens hab hängen lassen *KLiCK zum Samstagskaffee*, ging es mir diese Woche damit also nicht so besonders gut.

Ich esse aber weiterhin brav nach Plan, aber – wie schon erwähnt – ohne Fleisch wird es zargert, auf deutsch: ohne Fleisch ist es zäh. Sollten sich also echter Vegetarier auf diese Seite verirren, weil sie Infos zu den Programm als Vegetarier suchen: Viel Glück, aber ICH habe das nicht hingekriegt. Käse, Soja und Brot fallen ja weg, da bleiben nur Eier und Gemüse übrig.

Ich habe jetzt mein niedrigstes Jojo-Gewicht erreicht. Kennt ihr das? In meinem persönlichen Spektrum habe ich ein Höchstgewicht, also das Kampfgewicht, dass ich so über ein längeren Zeitraum mal mit mir rumgeschleppt habe,aber das ich auch schnell wieder verlassen habe. Das kurze Schockgesicht am Morgen. Echt? Wiege ich jetzt DAS? Okay, muss an meinen Tagen liegen. Wassereinlagerungen und so…und gestern Abend die Pizza, gut, nächstes Thema aber ich habe auch ein niedrigstes Gewicht, dass ich immer nach Stress oder einer kurzen diätaren, halbherzigen Phase habe. Ich habe jetzt das niedrige. Dazwischen liegen 7 kg, grob. Mein Jojo-Sprektrum. Rauf und runter und rauf und runter. Fast saisonal abhängig.

Das ist eine richtige Schallgrenze für mich. Denn ab jetzt würde es aus meiner Sicht ans Eingemachte gehen. Natürlich stockt jetzt mein Gewicht auch noch. Es geht wohl ab jetzt sehr sehr langsam nach unten. Ich gebe dem Ganzen aber dennoch eine Chance, gerade weil es so einfach durchzuhalten ist.

Bei Metabolic Balance, habe ich zu Beginn schon mal erwähnt und verlinkt, musste man sein Essen genau abwiegen und hatte keinen *Fress*-Tag als Erholung dazwischen. Diese harte Phase mit dem Abwiegen der Mahlzeiten war aber nach zwei Wochen erledigt und mein Gewicht fiel wirklich schnell. Ich kann mich erinnern, dass es ziemlich entspannt dann gegen Ende war, aber auch sehr einsam. Mit mir essen zu gehen, war damals nicht drin. Ich hatte aber damit wirklich großen Erfolg. Ich glaube, ich habe über 10 kg abgenommen und erst über Jahre wieder zugenommen.

Nächste Woche ist Halbzeit. Das Online-Portal schaltet mir jede Woche eine *aktuelle Session* frei und ich kann dann im Schnitt 3 Videos abrufen mit je einem tollen Ernährungstipp und zwei Trainingsvideos, die mich auf einer persönlichen Ebene ansprechen sollen. Detlef nennt mich darin *Du* und gratuliert mir zu meinem Erfolg und sagt, ich solle meinen Rücken gerade halten. Ich denke an Kleinkinder: Kleinkinder können auch nicht erkennen, dass das im Fernsehen nicht real ist und nehmen es als real hin. Da Kleinkinder sehr viel aus dem berühmten Freudschen *ES* bestehen und noch eine Wolke Unterbewusstsein sind, denke ich bei mir, ob das auch bei Erwachsenen funktioniert und es mir deswegen mental zwar ziemlich blöd vorkommt, aber mein Unterbewusstsein nimmt es als echte direkte Ansprache an mich persönlich wahr? Kann sein. Anders würde es auch keinen Sinn machen, warum jemand in einem Massenvideo so eine persönliche Nummer fährt.

Meine Ergebnisse:

4.Woche: -0,5 kg
Insgesamt: -3,2 kg

10wbc Bericht Woche 3 *Du und ich. Wir trainieren jetzt zusammen*

Header 10wbcNach zwei Wochen Ernährungsumstellung kommt jetzt der Teil mit der Fitness. Noch ein paar Erkenntnisse zu der Ernährung und für wen dieses Programm etwas ist und für wen eher nicht.

1. Die Sache mit den Eiern.

Frühstück bedeutet Eier essen. Das ist mir zu Beginn richtig schwer gefallen. Ich habe erst ein paar Anläufe gebraucht, um „meine“ Form der Frühstückseier zu finden. Ich kann mehr Spiegeleier essen als weichgelochte Eier. Wer also keine Eier mag, der wird hier nicht glücklich. Wer Eier so bisschen mag, der wird sich wohl am Ende daran „überessen“. Ich bin inzwischen echt gewöhnt dran, allerdings würde ich am *load-Tag* Also dem Tag, an dem ich alle industriell hergestellten Zuckerschweinereinen in mich reinstopfen darf, nie und nimmer Eier zum Frühstück essen.

2. Die Sache mit dem Vegetarismus

Das ist ein Programm für Fleischesser. Das Fehlen von Mehl, Milchprodukten, Sojaprodukten und Obst macht es für den Vegetarier echt schwierig und ich habe am Sonntag in einem blinden Wahn tatsächlich meine ersten Spaghetti Bolognese seit über einem Jahr gegessen. (Bolognese ist eine alte Geschichte bei mir. Ich bin mal echt pleite gegangen und habe mir dieses Gericht nicht mehr leisten können. Das war eine wirkliche Erfahrung für mich und seitdem gehört dieses Gericht für mich zu meinen Freiheitselementen. Ich habe es mit dem Vegansein gestrichen, aber am Sonntag kam die Lust darauf mit Wucht zurück.)

Ich stehe im Moment also auf Kriegsfuß mit der Fleischlosigkeit. Lese ich alte Beiträge durch, schien ich sehr gefestigt und mein Ekel und meine Assoziation „Leichenteile“ schlug sich durch bis in die letzte Nudelsuppe, aber inzwischen ist das nicht mehr so. Ich bin ehrlich überrascht. Ich kann mir zwar immer noch nicht vorstellen, ein ganzes Fleischstück zu essen, aber Hackfleisch geht…irgendwie absurd.

3. Die Sache mit dem Sport

Diese Woche habe ich mein erstes Training mit Detlef absolviert. Zuerst war ich bisschen überfordert mit der amerikanisierten „Du und ich. Wir machen das.“ – Einstellung. Ich bemerke, dass ich eine andere Sozialisierung in meinem Leben durchlaufen habe und diese Vereinfachung der Ansprache und dieses „Just do it“ erstmal blöd finde. Aber ich habe mich in meinem Kopf freigemacht und alle meine Intellektuellen Hühner in den Stall verbannt und da gaggern sie weiter, während mir Detlef erklärt, was richtige Kniebeugen sind. Die beiden Videos sind kurz, gute 10 Minuten pro Sporteinheit. Aufwärmen, 3 Übungen und dann nochmal eine Wiederholung des Ganzen und dann Dehnen. Easy-Peasy. Dacht ich. Inzwischen plagt mich ein Muskelkater in den Oberschenkeln und ich frage mich, wie unsportlich ich eigentlich bin. Ich habe zwei Kinder und wäre davon ausgegangen, ich fahre viel Fahrrad, ich klettere auf Spielplätzen herum, ich bin im Leben und sportlich. Aber vielleicht stehe ich doch eher mit meinem Cappuccino togo unten am Klettergerüst und mache Photos mit der Handykamera von meinem sportivem Nachwuchs, als selber so trainiert zu sein.
Das Beste an dem ganzem Sportding: Danach darf man einen MOB zu sich nehmen. Was genau ein MOB ist? Ein Milch-Obst-Baustein. Mein MOB war ein Himbeershake und ein Heidelbeershake. Für mich als alten Obstesser ein relativ realistischer Antrieb, doch ein bisschen mitzuturnen…

Bei allem Negativem und Herumgeunke, dass ganze Programm wäre etwas für die *BILD*leser mit Hang zur Bratensoße (so dachte ich zumindest von 10 weeks body change), muss ich gestehen, dass ich das Ganze – so banal es klingen mag – doch irgendwie schlüssig finde. Sie teilen das große Ziel des Abnehmens und des Sportes auf in ganz viele kleine Zwischenziele und damit hat man halt keinen Berg vor sich, sondern nur noch kleine Hügel. Klar, wird man von 20 Minuten Sport in der Woche nicht zum Fitness-king, aber es ist ein Anfang und irgendwie muss man ja anfangen. Gerade der Einstieg fällt trotz seiner Banalität vielen Menschen schwer. Einfach mal was machen. Dabei bemerkt man sehr sehr lange nicht wirklich eine Verbesserung. Würde man mir die Punkte, die ich bis jetzt so einhalten habe, einfach so erzählen. Ich könnte das schon auch ohne dieses Programm machen – aber würde ich das tatsächlich 10 Wochen lang durchziehen? Wohl eher nicht. Viel zu schnell würde ich wieder die Flinte ins Korn werfen und zu meinen alten Gewohnheiten zurückkehren. Vielleicht würde ich auch einmal in meinem Wohnzimmer vor meinem Fernseher herumturnen, aber doch wohl nicht so kontinuierlich. Das ist wohl das große Geheimnis.

Mein Ergebnis von Anfang bis jetzt: -2,7 kg

Das hört sich für mich erst mal nach wenig an, aber gleichzeitig auch nach „gesundes abnehmen“. Ich bleibe gespannt.

Die Erfinder von 10 weeks body change – Bericht Woche 2

10wbc Marketing„Und, wer hat´s erfunden?“ Der Werbeslogan eines Schweitzer Kräuterzückerlis ist wohl jedem bekannt, aber bei 10 wbc wird das schon schwieriger. Oder doch nicht?

Detlef D! Soost ist besser, als ich angenommen habe. Er verkörpert die I Make you sexy – Kampagnen und ob man das Ganze nun gut findet oder blöd, dass entscheidet sich weniger am Inhalt, sondern nur an seiner Person. Findest du ihn gut, so machst du mit. Findest du ihn zum Kotzen, so haderte du oder schreibst das ganze Thema 10wbc ab.

Doch ich habe an dieser Stelle Überraschungen für euch.

Brasilien?

USA?

Und jetzt mal der Detlef…

Cool, oder? Wie grandios geschult sind die lebenden Werbeplakate heutzutage. Ich bin tief beeindruckt, denn es handelt sich bei dem Konzept in Wirklichkeit um eine geniale Marketingstrategie, die von einem jungen Start-up ins Rollen gebracht wurde. Die Social Media Interactive GmbH mit einer facebookseite, die keine 200 Fans hat.

Geschäftsführer sind Steffen Matz und Fredrik Harkort, die zusammen mit anderen 30.000 € Startkapital in die Hand genommen haben und eine geniale, weil simple Idee umgesetzt haben. Harkort ist ein Fernsehinsider (kann man das mit 30 schon sein?) und kannte aus seinem früheren Angestelltenstatus heraus Detlef D! Soost. Als dieser mit dem Programm zu TV Total gegangen ist, hat es Peng gemacht. 120.000 € Umsatz in einer Woche. Nachzulesen in einem Interview vom November 2014.

Steffen Matz hat anscheinend schon einige Gmbhs am Start gehabt, sein öffentliches Xing-Profil verschleiert bisschen, dass er auch hinter Social Media Interactive steht, aber das macht nichts: jede der aufgelisteten GmbHs haben ihren Sitz unter der gleichen Adresse. Eine Münchner Adresse nicht weit von meiner Wohnung. Vielleicht radel ich da mal hin und mache Fotos für euch, scheint ein medialer Brennpunkt zu sein, dieses kleine Haus in Laim. (Laim ist ein Stadtteil, der nicht zu den schicken Stadtteilen Münchens gehört)

Wer die Suchworte für google kennt, der findet schnell heraus, dass diese beiden Jungs die Sache „Abnehmen mit dem Star“ schon mehrfach verkauft haben.

Veronas Geheimnis

Da wird wohl nicht so getan, als ob Verona das erfunden hätte. Traut man anscheinend Verona-leicht nicht zu, dies so zu erfinden, deswegen hat sie ein Team bekommen. Und der Load-Tag, heißt da frauenkonform der *Schlemmertag*. Süß.

und jetzt Neu: Klitschko

Klitschko ist auch voll dabei grad, das Programm als sein persönliches Ding zu verkaufen, allerdings ist die Klitschko Performance GmbH – na, wo hat die wohl ihren Firmensitz und wer ist da wohl Geschäftsführer? STEFFEN! Steffen meldet einfach alle GmbHs in Laim an! Cool! Hier ein tolles Beispiel für das Product placement – ungefähr Minute 12…

Alles eine Suppe, unterschiedliche Preise, unterschiedliche Ausprägungen, ein paar Zusätze hier, verona-leicht oder hardcore-Klitschko.

IST DAS NICHT GEIL?

Hätte ich gewußt, dass ich schon in der zweiten Woche so viel über online-marketing lerne! Ich applaudiere diesen Könnern. Ich hatte schon Zweifel, dass ausgerechnet Detlef sagt, ER habe das Programm entwickelt. (Hat er das nicht auch gesagt, ach egal, Kundentäuschung? Ach jetzt mal kein Spielverderber sein)

Zum Schluss ein Tweet von Fredrik Harkort. Die Zeile stammt aus einem Song, den ich euch auch noch gleich verlinke…als NEUES Statement zu diesem Programm. Ich bin immer noch dabei. Auf dem Weg zur Weltherrschaft von Pinky & Brain ähhh, nein, Steffen & Fredrik…(*leider hat das in Brasilien ja nicht mehr online, aber ich wünsche euch trotzdem die Weltherrschaft*)

Ach ja, mein Ergebnis bis jetzt?

Eier Eier Eier ich esse nur noch Eier

Bohnen Bohnen Bohnen überall nur Bohnen

UND

Differenz von Beginn bis jetzt : – 2.1 kg

Es ist ein beachtlicher Erfolg, vor allem, wenn man bedenkt, dass diese ganze Ernährungsweise sehr auf Fleisch aufgebaut ist. Ohne tierisches Eiweiß fällt es dem Körper schon schwerer und es ist nicht optimal. Es ist aber nicht unmöglich, vorausgesetzt, Fisch und Eier sind für den Vegetarier zu essen. Nächste Woche werde ich mal ein paar Frühstücksbilder zusammenstellen und auch so ein paar Essensbilder, damit man sich da mal ein besseres Bild machen.

10wbc *Der I Make You a Sexy Bird – Bericht* Woche 1

Der fette Vogel_10wbcDer erste Hintergrundbericht zu Imakeyouasexybird – 10 weeks body change – was ist das?

Also zunächst einmal ist es eine Webside, über die man 80 Eier online überweist und damit Zugang zu den höchst motivierenden Inhalten einer Ernährungsweise erhält, die nicht neu, aber eben sexy aufbereitet ist.

In der ersten Woche hat man Zugang zu den Inhalten der ersten Woche. (Schlauer Satz) Die 9 weiteren Wochen werden erst freigeschalten, wenn es so weit ist. Den modernen Menschen auch mit nicht so viel Informationen zuknallen, finde ich gut. Die Spannung bleibt. Der Effekt: Geht halt gleich los. Kein dickes Buch lesen und dann erst mal tagelang die ganzen Infos für sich sortieren. Alles easy-peasy.

Die erste Wocheninformation muss man auch gar nicht lesen, es reicht, wenn man sich die  dazugelinkten Videos reinzieht.

Im ersten Video erklärt mir Detlef, dass ich mich ausmessen muss. Erfolg sichtbar machen und so. Okay, ich hole mein Massband aus meinem Nähkasten und messe an mir herum. Alle Ergebnisse soll ich in einem Erfolgstool festhalten. Detlef rät mir, dass ich auch noch ein Foto von mir hochladen soll. In Unterwäsche. Damit man den Erfolg der ganzen story so richtig erkennt. Ich glaub, es piept wohl. Ich lade doch nicht auf euren Kack-server ein Unterwäschenbild von mir hoch. Aber das ist bestimmt total safe. Ich mach es trotzdem nicht. Muss auch ohne gehen.

Im zweiten Video erklärt mir Detlef in knappen 10 Minuten, was ich essen darf und was nicht. Er ist echt einfühlsam. Alle Kohlenhydrate sind böse: Brot, Nudeln, Kartoffeln…alle Kohlenhydrate? Nein, es dürfen Hülsenfrüchte gegessen werden. In Hülle und Fülle. Und Gemüse natürlich. Überhaupt gibt es gar keine Maßeinheit. Ich darf alles Erlaubte essen – wann und wie viel ich will. Die einzige Einschränkung gilt für Nüsse- da nur eine Handvoll. Cool. Dann kommt aber die Sache mit den Eiern. Eier zum Frühstück, Eier zum Abendessen – Eier Eier Eier. Gott, das wird hart. Ich mag kleine schleimige Hühnermutterkuchen in begrenzter Form. Und FLEISCH. Ha, da bin ich draußen, Fisch geht, aber Fleisch bringe ich echt nicht runter. Da habe ich halt die Ich-esse-Leichenteile-Assoziation. Gut, dann mal schauen, denn man darf auch keinerlei Milchprodukte zu sich nehmen – no cheese, no yoghurt, no Cappuccino.Das ganze erinnert stark an eine „Essen was es in der Steinzeit gab“ – Konzept.

Es gibt aber Hoffnung. Alle 6 Tage darf ich am 7.Tag Pause machen. Fast biblisch. Der sogenannte Load-Tag soll dazu dienen, alles in sich reinzustopfen, was an Kohlenhydrate zur Verfügung steht – keine Einschränkung. Eis, Bier, Schokolade, Spaghetti – ALLES. Ich freu mich auf meinen Fressflashday. Irgendwie Sinn macht das auch. Mein Körper darf auf keinen Fall denken, wir hätten ein Hungersnot-Problem. Da machen Körper ja bekannterweise dicht. Hungern ist halt blöd für die Gewichtsabnahme.

Heute habe ich die erste Woche hinter mir. Heute wird es ein Croissant-Massaker geben. Und dann mal die nächste Woche angucken. Wann muss ich eigentlich Sport machen? Ach ja, erst in Woche 3. Hab ich also noch Zeit.

Essenserkenntnis für die vegetarische Front:

Ohne Fisch geht es nicht.

Bohnen machen pappsatt.

Immer eine geschälte Karotte dabei haben.

Das Ergebnis: ungefähr 1 kg

Nächsten Sonntag gibt es wieder den Lagebericht mit dem fetten Vogel, der jetzt Eier isst, um abzuspecken…

 

Frühling! Zeit für eine Hardcore-Diät.

10wbc VeggieDer Frühling kommt und damit meine kritische Sicht auf mein Gewicht.(westlicher weiblicher Standard?) Dabei muss man wissen, dass ich persönlich finde, dass ich ungefähr 10 kg zu viel wiege. Als ich meine Zwillinge auf die Welt gebracht habe, war ich ein echt dicker Brummer mit einem Gewicht von 100kg, nach der Geburt sind auf der Stelle 10 kg flöten gegangen. Mein Körper verliert leicht Gewicht und nimmt leicht auch wieder zu. Ein kleiner Jojo. Ich wiege jetzt bei weitem nicht mehr 90kg, aber es könnte besser sein.

Die meiste Zeit mache ich mir darum aber weniger Gedanken. Ich finde nämlich eigentlich, dass ich ein ziemlich gutes Körpergefühl habe und mich durchwegs passabel weiblich finde. Aber dennoch, 10 kg weniger wären schon schön. (Wie viele Frauen fänden das nicht selbst auch?)

Ich habe in meinem Leben nur zwei wirkliche Ernährungsumstellungen/Diäten gemacht. Die eine war Metabolic Balance und die andere war die Vegan for fit – Challenge von Attila Hildmann. Das Metabolic – Ding ist schon einige Jahre her und ich habe damit echt massiv viel  abgenommen. Bestimmt 10 kg. Da war ich dann kurz mal schlank. Metabolic hat auch lange noch angehalten, der Jojo-Effekt zog sich über Jahre. Vegan for fit hat mich zum Vegetarier werden lassen. Auch einschneidend, obwohl die Gewichtsabnahme nicht so massiv war, nur so 4 kg oder so. Neben diesen beiden echten Diäten habe ich mal Almased ausprobiert und war schnell gelangweilt. Funktioniert auch, aber hat für mich eigentlich keinen Reiz.

Die beiden *Diäten* hatten nämlich eines gemeinsam: Bei beiden musste man sich an ein strenges Konzept halten. Es ist ein bisschen wie ein Computerspiel, Level 1, Level 2…ich verstehe mich wirklich als Teilnehmer mit Spielercharakter. Irgendwelche Mahlzeiten auszulassen, am Abend einfach mal weniger Kohlenhydrate zu essen…pfff..mach ich nicht. Ich brauche einen Masterplan mit Regelwerk und Verboten,die weh tun…und Belohnungen, die toll sind.

Also habe ich beschlossen, wieder ein *Spiel* zu starten und zwar eines, dass medial gepuscht wird und zu den Kategorie *RTLII can change your life* gehört. Es ist *trommelwirbel*

10 weeks body change  von Detlef D! Soost

Haha, jetzt sind einige meiner Freunde vom Stuhl gefallen. So ein medialer Unsinn. Ja, ihr habt alle recht. Es ist eine Geldmacherei, aber es sind 80 €, die ich für ein Spiel ausgebe und für 10 Wochen mitspiele. Das wären dann so 8 € die Woche, bisschen mehr wie 1 € am Tag. Geht.

Des Weiteren  bin ich nicht der Typ, der Detlef sympathisch findet. Damit wird das ganze schwieriger für mich. Es ist diese Amerikanisierte *WE ARE ALL WINNERS* – Masche, die ich echt ätzend finde. Aber ich freue mich, mal wieder eine mediale Sensationsgedönse von innen anzugucken, denn ehrlich: Man kann doch erst lästern, wenn man sich was ersthaft angeguckt habt. Also freut euch auf einen regelmäßigen Bericht hier auf fadenvogel von inside: 10wbc (10wbc ist die offizielle Abkürzung im Netz, hab ich schon gelernt)

Und weil das alles echt POP und MAINSTREAM ist, habe ich diese Challenge mit einem aktuellen Popsong für mich verknüpft. Jesse J Masterpiece….YEAH, I AM POP-MOM.


Jessie J — Masterpiece – MyVideo

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