• DIY

    Wie man eine Tasche mit Bügelverschluss selbst näht

    So, nach monatelanger Nähabstinenz im Blog mal wieder ein paar Zeilen zu den aktuellen Projekten. Ein Projekt war eine Tasche zu einem Kleid anlässlich der schon mal erwähnten Hochzeitsfeier. In einem kleinen Nähladen (wie romantisch, stimmt aber tatsächlich) habe ich einen Bügelverschluss erworben und eine nett gemeinte, aber völlig kurz geratene handschriftliche Erklärung zur Herstellung einer Tasche dazu mitbekommen. So weit, so gut. Es war trotzdem try and error. Eigentlich ist es aber sehr simpel. Der Trick ist, dass man den Bügel auf ein Stück Papier legt und genau 30 Grad dreht. Dies ist dass die Öffnung des Bügels. Gut wäre es dann, wenn man dann auch noch nur bis…

  • Tagebuch

    Die Lehre des Blauen Pferdes

    In dieser Woche war der Terror eines meiner Hauptnewsfeed und er rückt immer näher an die Orte heran, an denen ich selbst schon einmal gewesen bin. Ja, ich lese viel über Tunesien dieser Tage und bei meinem lapidaren Grexit-Wort-Entwurf bleibt mir auch ein Kloß im Hals stecken… Gott sei Dank war auch die Queen da und zwischendurch überreicht Herr Gauck ihr ein Gemälde. Ein Blaues Pferd. Über Kunst läßt sich bekanntlich streiten und das Bild wirkt auf mich tatsächlich nicht wie das Nonplusultra des Geschmacks, aber die Künstlerin postet Gelassenheit auf ihrer Facebook-Seite:Guten Morgen liebe Welt, ich werde immer wieder gefragt, warum mir dieser „Shit Storm“ nichts ausmacht. Ehrlich gesagt,…

  • Tagebuch

    Aus meinem Tagebuch von 1998

    Zu manchen Zeiten habe ich Tagebuch geführt. Und ich habe sehr viel geschrieben. Auf Briefbögen, auf Zettel, in Notizheftchen. Ich öffne meinen großen Karton, in dem ich alle diese Sachen aufbewahre, um nach Erinnerungen aus Berlin zu forschen. Dabei fällt mir ein Tagebuch in die Hände. Es ist von 1998. Damals war ich 17 Jahre alt. Blutjung, sozusagen und hochdramatisch. Existentielle Fragen, Liebesgeschichten, absolute Welteinstellungen und ein Meer aus Gefühlen. Heute ist der 27.6.1998. Ein Samstag und ich schrieb dies: Die Tage plätschern vor sich hin, Tag um Tag um Tag. Samstag, viel Schlaf, denke zärtlich an gestern, denke kaum an Marlene. Könnte ich dich vergessen. Ich bin schuldig geworden,…

  • Tagebuch

    Erinnerungen an Berlin

    Vor über 10 Jahren bin ich in diese Wohnung gezogen. Als ich hier ankam, war ich ziemlich demoliert. Ich bin in München geboren und aufgewachsen, aber ich habe auch eine Zeit lang in Berlin gelebt. Ich bin dorthin seither nicht mehr zurückgekehrt und werde es wohl auch nicht. A tribute. Berlin ist eine Stadt aus Städten. Groß und alles. Ich habe nie verstanden, wo ihr Herz liegt und mein eigenes habe ich dort schließlich auch verloren. Mein damaliger Freund zog mit mir mit. Eine spontane Aktion, denn Berlin war der große Traum der pochenden urbanen Freiheit. Mein Freund ist Koch und arbeitete dort auch als Koch. Er war älter als…

  • Medien

    I am going gay for…not only Ruby Rose

    Ruby Rose geistert durch mein Newsfeed. Who the f*** is Ruby Rose? Ein australisches Model,eine Seriendarstellerin, hat sie auch irgendwas gesungen? Keine Ahnung. Ruby hat vor einer gefühlten Ewigkeit ein youtube-Video veröffentlicht, dem nachgesagt wird, dass selbst die straighte Hetero-Hausfrau ganz feucht im Höschen wird. I kissed a girl and I Liked it ist so 2008. Aber die Debatte um die Kategorisierung von Sexualität ist mal wieder im vollem Gange. Gender-fluid ist die Kategorie der Stunde und meint, dass man sich weder als Mann noch als Frau fühlt oder aber mal als Mann und mal als Frau. Fluid, halt. Wenn man jetzt aber davon ausgeht, dass Gender eh ein gesellschaftliches…

  • Tagebuch

    7 Fakten über mich ….

    In der Bloggerwelt gibt es ja bekanntlich Kettenbriefe, die man annehmen kann oder nicht. Im Prinzip ist es aber eine Ehre, für diese sogenannten Awards nominiert zu werden. Das ist bisschen wie ein kleiner Gänseblümchenstrauch und meint: Ich finde dich toll. Larissa von No Robots Magazine hat mir einen Gänseblümchenstrauch in Form des Lovely Blog Awards geschickt. Da fühle ich mich natürlich geehrt und überlege. Gefragt sind diesmal 7 Fakten…pfff. schwieriger als gedacht. 1. Ich trage lieber Birkenstock als Flip Flops. 2. Ich hatte eine Zulassung für den Studiengang Pharmazie. Ich habe mir ein Buch über Chemie gekauft und im Waschsalon in Giesing darin herumgeblättert. In unserer WG damals hatten…

  • Medien

    Ist Grexit dramatisch genug?

    In Amerika wird kräftig dekonstruiert. Da gehen einem doch glatt die Schubladen aus. Ein Mann, der in der Öffentlichkeit durch seine sportlichen Leistungen als echter Mann wahrgenommen wurde, wird zur Frau. Eine Weiße gibt sich als eine schwarze Bürgerrechtsaktivistin aus und wird von den Eltern als „blondes Mädchen“ entlarvt. Nur aus Texas taucht ein Video auf, dass einen weißen Polizisten dabei filmt, wie er ein völlig aufgelöstes, heulendes Bikini-Mädchen auf den Boden drückt. Sie brüllt: Call my Mom und weiß auch nicht mehr weiter. Er zieht sogar die Waffe. Alles beim alten. Das Mädchen ist schwarz. In Europa blickt die Tagespresse in das journalistische Sommerloch, weil keiner mehr Bock hat über Griechenland zu reden.…

  • Medien

    Frisch aus dem Meer gefischt : Liste der besten Blogs Teil 1

    Wer mit dem Bloggen anfängt, der erkennt schnell, dass es alles bereits gibt. Es gibt Tausende von Blogs. Ein Meer. Ein Ozean persönlicher Statements zum persönlichem Tagesgeschehen. Dabei gibt es große Fische und kleine Fische. Die meisten streben danach, ein großer Fisch zu werden. Was man mit dem Blog dann eigentlich macht, wenn er eine bestimmte Leserschaft erreicht hat – keine Ahnung. Manche schreiben weiter, manche werden zu Werbeplattformen. Blogs sind für Unternehmen attraktiv. Es gibt Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, Bloggbetreiber anzuschreiben und zu fragen, ob sie nicht ein bestimmtes Kontingent bezahlter Artikel aufnehmen – mit Links zu Produkten, Produkttests und Kaufempfehlungen. Dabei wird auch gerne gleich des…

  • Rabeneltern

    Kinder ohne Stress – 9 Ideen für das Kriegsgebiet Elternschaft

    Ich bin eine Mutter, die keinen Stress haben will. Das ist doch mal ein hohes Ziel. Bin ich im Stress, wird die Situation nicht mehr gut. Verloren. Kinder sind da nie Schuld dran, mal vorausgeschickt. Nur meine miese Organisation. Getreu dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Dabei haben mir oft kleine Kniffe und Überlegungen geholfen, die ich beim Beobachten anderer Mütter oder beim abendlichen Analysieren irgendwelcher Katastrophensituationen für mich mitgenommen habe. Auffallend ist dabei, dass es eigentlich total dämliche Dinge gefehlt haben, aber die haben dann wirklich gefehlt. Ich bin nicht so die Ratgeber-Tante, aber vielleicht führt eine Idee zu einer Idee, die auch euch nützt. Meine…