10wbc *Der I Make You a Sexy Bird – Bericht* Woche 1

Der fette Vogel_10wbcDer erste Hintergrundbericht zu Imakeyouasexybird – 10 weeks body change – was ist das?

Also zunächst einmal ist es eine Webside, über die man 80 Eier online überweist und damit Zugang zu den höchst motivierenden Inhalten einer Ernährungsweise erhält, die nicht neu, aber eben sexy aufbereitet ist.

In der ersten Woche hat man Zugang zu den Inhalten der ersten Woche. (Schlauer Satz) Die 9 weiteren Wochen werden erst freigeschalten, wenn es so weit ist. Den modernen Menschen auch mit nicht so viel Informationen zuknallen, finde ich gut. Die Spannung bleibt. Der Effekt: Geht halt gleich los. Kein dickes Buch lesen und dann erst mal tagelang die ganzen Infos für sich sortieren. Alles easy-peasy.

Die erste Wocheninformation muss man auch gar nicht lesen, es reicht, wenn man sich die  dazugelinkten Videos reinzieht.

Im ersten Video erklärt mir Detlef, dass ich mich ausmessen muss. Erfolg sichtbar machen und so. Okay, ich hole mein Massband aus meinem Nähkasten und messe an mir herum. Alle Ergebnisse soll ich in einem Erfolgstool festhalten. Detlef rät mir, dass ich auch noch ein Foto von mir hochladen soll. In Unterwäsche. Damit man den Erfolg der ganzen story so richtig erkennt. Ich glaub, es piept wohl. Ich lade doch nicht auf euren Kack-server ein Unterwäschenbild von mir hoch. Aber das ist bestimmt total safe. Ich mach es trotzdem nicht. Muss auch ohne gehen.

Im zweiten Video erklärt mir Detlef in knappen 10 Minuten, was ich essen darf und was nicht. Er ist echt einfühlsam. Alle Kohlenhydrate sind böse: Brot, Nudeln, Kartoffeln…alle Kohlenhydrate? Nein, es dürfen Hülsenfrüchte gegessen werden. In Hülle und Fülle. Und Gemüse natürlich. Überhaupt gibt es gar keine Maßeinheit. Ich darf alles Erlaubte essen – wann und wie viel ich will. Die einzige Einschränkung gilt für Nüsse- da nur eine Handvoll. Cool. Dann kommt aber die Sache mit den Eiern. Eier zum Frühstück, Eier zum Abendessen – Eier Eier Eier. Gott, das wird hart. Ich mag kleine schleimige Hühnermutterkuchen in begrenzter Form. Und FLEISCH. Ha, da bin ich draußen, Fisch geht, aber Fleisch bringe ich echt nicht runter. Da habe ich halt die Ich-esse-Leichenteile-Assoziation. Gut, dann mal schauen, denn man darf auch keinerlei Milchprodukte zu sich nehmen – no cheese, no yoghurt, no Cappuccino.Das ganze erinnert stark an eine „Essen was es in der Steinzeit gab“ – Konzept.

Es gibt aber Hoffnung. Alle 6 Tage darf ich am 7.Tag Pause machen. Fast biblisch. Der sogenannte Load-Tag soll dazu dienen, alles in sich reinzustopfen, was an Kohlenhydrate zur Verfügung steht – keine Einschränkung. Eis, Bier, Schokolade, Spaghetti – ALLES. Ich freu mich auf meinen Fressflashday. Irgendwie Sinn macht das auch. Mein Körper darf auf keinen Fall denken, wir hätten ein Hungersnot-Problem. Da machen Körper ja bekannterweise dicht. Hungern ist halt blöd für die Gewichtsabnahme.

Heute habe ich die erste Woche hinter mir. Heute wird es ein Croissant-Massaker geben. Und dann mal die nächste Woche angucken. Wann muss ich eigentlich Sport machen? Ach ja, erst in Woche 3. Hab ich also noch Zeit.

Essenserkenntnis für die vegetarische Front:

Ohne Fisch geht es nicht.

Bohnen machen pappsatt.

Immer eine geschälte Karotte dabei haben.

Das Ergebnis: ungefähr 1 kg

Nächsten Sonntag gibt es wieder den Lagebericht mit dem fetten Vogel, der jetzt Eier isst, um abzuspecken…

 

5 Kommentare

  1. Urgs, ich hasse Hülsenfrüchte. Davon bekäme ich solche Bauchschmerzen, dass ich gar keinen Sport mehr machen könnte. Und ich dachte Joghurt hätte so viel Eiweiß und ist so gut für den Muskelaufbau? Aber ich habe sowieso keine Ahnung von dem ganzen Kram.

    • fadenvogel

      1. März 2015 at 13:41

      Wir haben uns zwar nur einmal live gesehen und ich kenne „nur“ deinen Blog ganz gut, aber ich würde auch sagen: DAS wäre genau dein Ding….

  2. Ach, da hab ich mir auch mal so Infos schicken lassen. Ist aber finanziell grade überhaupt nicht drin bei dir. Dazu kommt, dass ich den Detlef leider sehr unsympathisch finde. Der hat immer sowas an sich, Menschen auf so eine ganz krude Art und Weise fertig zu machen. So Schlechtes-Gewissen-mäßig. So erlebe ich das jedenfalls bei Biggest Loser.

    Aaaaber ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und bin sehr gespannt was Du über das Programm berichten kannst!

    • Frau Margarete

      1. März 2015 at 22:17

      “ *drin bei mir “ sollte das selbstverständlich heißen.

    • fadenvogel

      1. März 2015 at 22:46

      Ja, der Detlef ist auf nicht mein Traumtyp, gerade zu überhaupt nicht. Der amerikanisierte Plattenbaucharme, den der immer drauf hat, hat mich geradezu abgeschreckt. Aber – und da siegt meine mediale Neugier – ich finde es immer interessant, wenn jemand aus *mir fehlen da die Worte, verzeih meine Gossensprache* Scheiße Geld macht. Da bin ich wiederum völlig amerikanisiert. Ich mag diese europäische Art des *Neureichen*Neides gar nicht. Ich finde, man sollte jemanden applaudieren, wenn er alle abzieht. Ob er das nur mit heißer Luft macht oder er irgendetwas anders/besser macht, – ich bin dabei, es herauszufinden. Im Moment sieht es noch gut aus für ihn.

      Ich kenne seine Sendungen leider nicht. Biggest Loser habe ich noch nicht angesehen, aber das wird bestimmt kommen, befürchte ich. Was ich aber an seinen Videos in dem Programm schon erkenne: Es ist alles sehr professionell medial aufbereitet. Was du von ihm siehst, wirkt immer bisschen *handmade*, *youtubemäig*, *gerade so fertig geworden*, hashtag nofilter* und so. Da klingelt mal ein Telefon, da wackelt die Kamera, so Elemente, die dir das Gefühl geben sollen, er macht das echt so aus seiner eigenen Küche und läßt dich bei den cool kids mitspielen. Er spricht auch immer irgendein DU an. Ich glaube, dass dies ganz gezielt eingesetzt wird.

      Heute habe ich eine Käsepizza gegessen. Völlig programmkonform. Wenn ich in 10 Wochen echt weniger wiege…als Vegetarierin…ich bleibe gespannt….

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