Joghurtbombe

Ganz ehrlich, ich mag die Frauen aus dem Alpenland. Im Prinzip schütteln die nämlich mit Thermomix und kitchen aid ausgestattet gerne mal eine Sonntagstorte aus dem Ärmel. Oder laden zum üppigen Frühstück ein. Man darf sich da nur nicht unter Druck setzen lassen. Tue ich auch nicht. Wer mich einlädt, der bekommt vielleicht ein besticktes Geschirrtuch oder mal nen Sandkuchen oder so. Ich bin nämlich weit entfernt von den Primabella-Köchinnen, aber noch ist das nicht so aufgefallen (hoffe ich). Ich schätze vor allem eine beliebte Frühstücksgabe hier: die Joghurtbombe. (an dieser Stelle möchte ich den italienisch-bayerischen Kaffeetisch, der Bad Heilbrunn für das letzte Kaff auf Gottes weiter Erde hält, ausdrücklich danken)

Und die ist so einfach zu machen, damit habe selbst ich schon Pfingstsonntag bei der Horde Besuchskinder geglänzt.

Joghurtbombe

500 g Joghurt

60g bis 120 g Zucker

Vanillezucker

2 Becher Sahne

Selbst wenn man beim Zucker deutlich variieren kann, das da bleibt eine Nachspeise…bisschen wie Schokolade zum Frühstück.

Am Abend schlägt man die Sahne steif und rührt sie unter den Joghurt mit dem Zucker. Man kann auch einen Spritzer Zitronensaft dazutun. Danach füllt man die Masse in ein mit einem Geschirrtuch ausgelegten Sieb und lässt die Flüssigkeit über Nacht im Kühlschrank abtropfen. Der Joghurt wird dann wie Fruchtzwerge steif und läßt sich am nächsten Tag *kippen*. Mit Früchten dekoriert ist man der Held am Kaffeetisch – oder am Kindertisch.

 

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