Ich bin das Ende von Celeste Ealain

Bei diesem Buch habe ich mich verklickt, das heißt nicht ICH habe mich verklickt, sondern kleine Menschen, die mit meinem kindle unbeaufsichtigt gespielt haben. Klick, klick, klick, vielen Dank für Ihren Einkauf. So ein Mist, dachte ich zuerst, und in meinem Wahn, alles aufzubrauchen und nichts zu verschwenden, habe ich es dann doch gelesen.

Celeste, Celeste, Celeste! Der Hinweis, dass dieses Buch nicht für unter 16jährige geeignet ist, sollte man ernst nehmen. Es hat mir bei einer ganz bestimmten Stelle wirklich die Schamesröte ins Gesicht getrieben. Aber, wenn man halt immer Teenagerliteratur gewöhnt ist, so wie ich, der ist bei erotischer Literatur echt aus der Fassung zu bringen. Allein das war es schon wert.

Die Geschichte ist futuristisch-dystopisch-keine Ahnung. Es gibt zumindest Vampire und Menschen, allerdings leben die Menschen versteckt in Höhlen, während die Vampire Blutbanken und Menschenfarmen betreiben. Edrian, der Vampir-Held, ist ein Jäger. Er stöbert Menschen in den entlegensten Winkeln auf und verkauft sie an einen großen Farmbesitzer. So stöbert er auch Sirena auf und verkauft sie. Doch vorher hat er ihr Blut dann doch probiert und er beginnt, danach süchtig zu werden. Da die Sucht ihn körperlich verändert und ihm andere Sinne zu geben scheint, wird auch der neue Besitzer von Sirena darauf aufmerksam und Testreihen werden veranstaltet. Der Farmbesitzer bringt auch edrian als Versuchsobjekt in seine Gewalt. Doch lange kann man ihn nicht aufhalten und er befreit sich – und nimmt Sirena mit. Seine anfängliche Abneigung Menschen gegenüber wandelt sich. Und er hat echte Schwierigkeiten, sich das einzugestehen.

Die Erzählperspektive wechselt in kurzen Abschnitten hin und her. Manchmal erfährt man, wie eine Situation von beiden Blickwinkeln gewirkt hat und die Sprache ist trotz des unliterarischen Anspruches wirklich gut. Celeste schreibt ja auch in deutsch und manchmal merkt man es so einem Buch schon an, ob es übersetzt worden ist oder nicht. Ich mochte es echt, obwohl es mir auch ein bisschen peinlich ist, dass ich es mochte. Noch peinblicher ist es mir, dass ich ein anderes Buch der Autorin grad lese. Eines mit Raumschiffen. Abgefahren, Raumschiffe kamen in meinem Leseleben noch nie vor….

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7 Kommentare

  1. Ich habe mich gerade prächtig über dein Feedback amüsiert und es ist mir eine Freude und Ehre, dass dich ‚Ich bin … das Ende‘ auch bewogen hat mein Werk ‚Enujaptas Fluch‘ zu lesen. Ich hoffe, es kann dir auch schöne Stunden schenken und es wird nicht zu peinlich ;o)
    lg aus Österreich
    CE

    1. Hi Celeste,

      danke für deinen Kommentar. Ich freu mich riesig, dass du mich im digitalen Nirwana gefunden und etwas auf meinem Blog hinterlassen hast. Ja,der Fluch ist mir noch nicht so peinlich, bin aber auch noch nicht so weit. Kann mit der Schamesröte also auch noch was werden hier…;-)

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