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Dinge, die sich lohnen: Hörbert

Viele Eltern kennen den Holzkasten. Und finden ihn zu teuer für einen Kinder-Abspielgerät. Und kaufen haufenweise Plastik aus China, billig und schnell wieder kaputt. Und damit liegen die meisten deutlich über den Preis für den Hörbert. Denn eines kann ich euch sagen: Er hat bis jetzt 3 Jahre Zwillingshaushalt überlebt – ohne einen Tag Mucken zu machen.

Dabei ist er von Betten geflogen, wurde wild herumgedrückt, ist vergessen worden zwischen Kissen, wurde mal an die Wand gefeuert – alles ohne zu Bruch zu gehen.

Deswegen bin ich so ein Fan. Er ist nämlich großartig und hat eine extrem gute Akustik.

Kauft das Ding, falls ihr noch überlegt.

Dabei muss man den Hörbert aber immer selber bespielen. Das heißt man setzt sich als Eltern abends an seinen Rechner, nimmt den Chip aus dem Gerät raus, lädt sich so eine Software runter und überlegt dann, welche Hörspiele und CDs auf den Hörbert übertragen werden sollen.

Ja, das ist Arbeit.

Ja, ich habe mal ein Jahr den Hörbert mit immer den gleichen Sachen gehabt, weil ich zu faul war, meinen Kindern irgendeine geile Abwechslung zu bieten.

Ja, Kinder stehen auf Wiederholung und wollen nur die eine Pumuckle-Folge monatelang hören.

Perfekt.

Dazu kommt jetzt, dass ich ein Fan bin von Hörspielen.

Letztens habe ich folgende Seite entdeckt: OHRKA

Meine Söhne stehen total auf Baron Münchhausen und überlegen noch, ob sie Alice im Wunderland doof finden. Schaut auf der Seite vorbei, lohnt sich.

Und nein, ich habe von Hörbert nix dafür bekommen, dass ich hier so Lobeshymnen anstimme. Das ist keine Werbung, sondern eine Liebeserklärung.

 

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10 Comments

  • Larissa//No Robots Magazine
    24. August 2017 at 14:24

    Dann habt ihr den Hörbert bekommen, als die Zwillinge zwei waren? Wir überlegen an einem Tonie, aber dachten eigentlich, dass das Kind mit zwei noch zu klein ist. Findest du den Hörbert praktikabler für Kleine als eine Tonie Box?

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    • Sabine
      25. August 2017 at 15:15

      Ich kenn gar keine Toni-Box. Ich finde am Hörbert so praktisch, dass er alle Sachen abspielen kann. Ist von der Hörqualität auch für unsere Songs auf ner Gartenparty was. Ich glaube, dass Toni-Ding ist des, wo du Formate kaufst, oder? Mag ich vom Prinzip mich schon nicht einschränken lasse. Ja, 2.Geburtstagsgeschenk: einer für beide.

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      • Larissa//No Robots Magazine
        25. August 2017 at 15:54

        Hm, das Argument mit der Gartenparty finde ich gut…
        Ja, für die Tonie-Box muss man Figuren kaufen, die ähnlich wie Kassetten funktionieren. Es gibt fertige Figuren, aber auch leere, die man bespielen kann. Die muss man nur oben auf die Box draufstellen und schon wird das Medium abgespielt. Vorteil: Das kapieren auch schon Kleine. Nachteil: Man kann die Dinge für nichts anderes verwenden.
        Aber ich hatte bisher auch noch Zweifel, ob der Zweijährige da wirklich schon Interesse daran hat und nicht einfach nur permanent auf die Knöpfe drückt. An, aus, an, aus, an, aus, an, aus …

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        • fadenvogel
          25. August 2017 at 16:06

          Kommt auf das Kind drauf an. Unsere fanden ihn erst relativ unspannend, seit 2 Jahren wird er heiß geliebt.

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  • Christine
    27. August 2017 at 07:28

    Wir fassen zusammen: Der Kasten ist teuer, unfunktional und unpraktisch, aufwendig und sieht auch noch scheiße aus. Na großartig, das lohnt sich auf jeden Fall..

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    • kiddo the kid
      29. August 2017 at 14:27

      Hö? Versteh ich jetzt nicht. Sprechen wir über den Hörbert? Wir haben den auch. Unpraktisch finde ich ihn absolut nicht, er lässt sich ganz einfach bedienen, und das Ding mit der Speicherkarte ist auch schnell erledigt. Und die haben ja nun auch alle diese Dinger, oder? Irgendwie muss man die Daten ja da drauf bekommen.

      Dass er scheiße aussieht, finde ich übrigens gar nicht. Ist doch clean und kindgerecht gestaltet. Der hat eine richtig tolle Haptik, man mag ihn gern anfassen und alles ist sehr wertig verarbeitet. Wir haben ihn Kiddo zum 2. Geburtstag geschenkt, und das Teil ist jeden Tag hart im Einsatz.

      Teuer finde ich ihn im ersten Moment schon, aber im Langzeiteinsatz dann wieder okay. Wir haben ihn zusammen mit allen Großeltern geschenkt. Meckern doch immer alle über niedrige Löhne und miese Arbeitsbedingungen und mindere Qualität – sind diese Faktoren in Ordnung, kostet das leider auch ein bisschen Geld.

      Tonie wäre für mich nix, gerade wegen dieser Figuren. Noch mehr Geraffel im Haushalt verkrafte ich nicht. Und garantiert ist dann immer genau die Figur verschwunden, die das Kind grad haben will, und ach…

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      • Larissa//No Robots Magazine
        31. August 2017 at 07:18

        Dass mit den Figuren ist wahr. Allerdings braucht man dafür vielleicht ein paar Schleichtiere weniger. 😉
        Aber der Preis für den Hörbert finde ich bei allen Verständnis schon sehr hoch. Selbst wenn alle Großeltern dazu legen, hätten wir unser Geschenkbudget schon weit überschritten. Und dann ist da noch keine einzige CD dabei. Das hieße dann praktisch, dass es Weihnachten und Ostern zusammen nur ein einziges Geschenk gibt. Schon ein bisschen traurig für ein Kind.

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  • Mona
    19. Oktober 2017 at 15:31

    Jetzt war ich neugierig und hab mal nach dem preis gegoogelt. Puh… Heftig! Für den halben Preis habe ich gerade eine Toniebox, fünf Hörspiele und eine Figur zum Selberbespielen gekauft.
    Hübsch ist der Hörbert wirklich, aber so viel wär er mir dann doch nicht wert gewesen.

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    • fadenvogel
      28. Oktober 2017 at 10:39

      Ja, das mit der Toniebox kannte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht. Ich bin nach wie vor überzeugt. Auch, wenn es so viel kostet.

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  • […] als gute Alternative gefunden, wir haben als digitales Gerät aber den Hörbert. (Ich habe bereits hier mal darüber geschrieben.) Die Tonie-Box war damals noch nicht so groß wie heutzutage. Die Idee […]

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