Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit und Letzte Entscheidung – Divergent

Okay, okay, okay, das Ende ist ungewöhnlich und frisch und neu.

Was liegt hinter dem Zaun?

Wie eine russische Puppe, die in ihrem Inneren immer wieder sich selber trägt, trägt auch dieses Buch eine Idee immer wieder Schicht um Schicht in sich selbst fort. Es gibt keine neue Idee. Trotzdem hat die Autorin ein ungewöhnliches Ende geschaffen, und sie hat auch nicht das Ende einfach feige offen gelassen. Es gibt einen Epilog, der uns in das Leben der Protagonisten zwei Jahre später sehen lässt.

Trotzdem bin ich nicht begeistert. Diese Geschichte hätte man auch in nur einem Band erzählen können. Unzählige Szenen reihen sich aneinander, die die Geschichte absolut nicht weiter bringen.

Die Beziehung zwischen Tris und Four ist auch alles andere als spannend. Immer wieder stößt sie ihn vor den Kopf und ist schlichtweg unehrlich. Vertrauen gleich null. Wieso lieben die sich gleich noch mal? Bringt man das amerikanischen Teenager jetzt so als Idealbeziehung bei? Sprich auf keinen Fall mit deinem Freund über deine Ängste, deine Trauer und deinen Plänen. Im letzten Teil kommt seine Perspektive hinzu – das macht die Sache nicht besser, sondern nur schlimmer. Four ist nicht das, was er in den ersten beiden Band zu sein schien. Er ist blind verliebt in Tris und trifft (genau wie sie) eine blöde Entscheidung nach der anderen.

Neben der Beziehung gibt es noch die dystopische Welt, die sich ja bekanntermaßen in die Fraktionen aufteilt. Leider kommt hier nicht wirklich was Neues hinzu. Natürlich erforschen sie die Welt hinter dem Zaun, natürlich gibt es ein Stück weit Erklärung für alles, allerdings habe ich die Erklärung zwischen den unzähligen Gesprächsszenen im Speisesaal, im Schlafsaal oder sonst wo wohl überlesen.

Das religiöse Element der Autorin bleibt. Wie bereits in meiner ersten Rezension beschrieben, ist der christliche Fundamentalismus mit den Wissenschaftlern als

Jetzt freue ich mich auf den Film zu den Bänden. Die Regie wird alles wegstreichen, was Unwichtig ist und das wird eine Menge sein. Ein bisschen Angst habe ich auch, wahrscheinlich werden sie doch nicht nur einen weiteren Film machen, eher zwei. Das wird sich also so oder so hinziehen.

Ach ja.

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